Wo die Liebe hinfuhr
Neue Impulse zum richtigen Zeitpunkt
Informieren. Vergleichen. Probefahren. Die AMI kam zum richtigen Zeitpunkt und bot alle Möglichkeiten, sich über die neuesten Entwicklungen rund um das Auto zu informieren. Dass BMW, Fiat, Chrysler, Dodge, Mitsubishi, Saab, Volvo und einige andere Hersteller ihre Teilnahme abgesagt hatten, bewertete die Mehrzahl der Mitbewerber langfristig als kontraproduktiv. "Wenn ein Hersteller etwas verkaufen will, dann muss er seine Produkte schön und überzeugend präsentieren", so Jens Becker, Geschäftsführer der Subaru Deutschland GmbH. "Der Händler macht in seinem Showroom auch nicht das Licht aus und schließt die Tür ab, wenn es einmal nicht so läuft."
Messe profitiert von der Umweltprämie
Um so mehr setzte die stark gebeutelte Branche weiter auf das Medium Messe und verkündete für den deutschen Markt Rekordumsätze dank der Abwrackprämie, die von der Bundesregierung aktuell auf fünf Milliarden bis Ende 2009 aufgestockt wurde. Über die guten Absatzzahlen freu(t)en sich vor allem die Hersteller umweltfreundlicher, spritsparender Kleinwagen, von denen es auf der AMI eine Menge lukrativer Angebote gab.
Die AMI, so der Leipziger Messechef Wolfgang Marzin, sei immer schon sehr publikums- und kundenfreundlich orientiert gewesen und war deshalb auch 2009 der ideale Platz, um Kunden zu werben und deren Kaufentscheidung nachhaltig zu unterstützen.
Mehr Werbung, mehr Aktionen
Marzin verstärkte deshalb die Werbemaßnahmen in ganz Deutschland und den östlichen Nachbarländern, gestaltete das Erscheinungsbild der AMI und AMITEC emotionaler, sprach die verschiedensten Zielgruppen noch direkter an und gewann neue Besucher hinzu – etwa durch umfangreiche Aktionen in der Außen- und Rundfunkwerbung. Auch Senator Volker Lange, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) sah in der AMI 2009 eine große Chance für die Fahrzeugindustrie. „Die internationale Automobilindustrie hat immer kreativ und antizyklisch auf Marktprobleme reagiert. Leipzig war der ideale Standort, in der aktuellen Krise ein Zeichen zu setzen und die automobile Konjunktur wieder anzuschieben. Unterstützt wurde diese durch die Abwrackprämie und dem Zusatzbonus der Hersteller beim Kauf eines Neuwagens".
Fahrspaß und Ökologie
"Mobilität bleibt eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftlichen Fortschritt“, sagte Matthias Kober. Für den Projektdirektor der Leipziger AMITEC steht fest: Fahrspaß und Ökologie müssen sich nicht ausschließen. Die AMI 2009 präsentierte sich wie in den Jahren zuvor als zentrale Plattform für alternative Antriebsarten und umweltgerechtere automobile Technologien. Beispielhaft standen hierfür nicht nur die aktuellen Innovationen an den Messeständen der Fahrzeughersteller, sondern ebenso die umfangreichen Präsentationen von Anbietern zu den Themen Autogas und Erdgas. Oder auch die AMI-Spritsparstunde, deren Ziel es war, Autofahrern Kosten- und Umweltbewusstsein zu vermitteln.
Aus Liebe zum Auto
Unter dem Motto „Sehen. Staunen. Testen“ bot die AMI 2009 ein Feuerwerk an automobilen Emotionen und zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren. Dazu gehörten einzigartige Probefahrt-Angebote mit über 250 Testfahrzeugen von über 20 teilnehmenden Marken. Außerdem erwarteten die rund 250.000 Besucher (40.000 weniger als im Vorjahr) in der Glashalle des Messegeländes eine automobile Sonderschau. Wie im vergangenen Jahr standen zahlreiche „Filmstars“ im Mittelpunkt. Zu bestaunen gab es z. B. das originale Ford T-Modell aus der Verfilmung von „Pippi Langstrumpf“ von 1969.
Ladies First
Auch 2009 rollte die AMI den Frauen einen roten Teppich aus. Speziell für die weiblichen Besucher gab es zum zweiten Mal die LadiesCorner „Hallo Frau“. Besucherinnen genossen die gemütliche Atmosphäre, bekamen praktische Informationen rund um das Auto, interaktive Mitmach-Möglichkeiten. Spannende Gewinnspiele, eine Ecke für Kinder und eine für die Kommunikation unter Frauen sorgten zudem für entspannte Kaffeepausen.
> mehr Infos über AMI & AMITEC
Text: Renato Diekmann, Quelle & Fotos: AMI Messe Leipzig, in Reihenfolge die Herren Wolfgang Marzin, Volker Lange & Matthias Kober.

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