Mobil mit Stil

Mercedes-Benz gibt Gas

Durchdachtes Raumwunder

Wer einen Wagen mit Platz und variablem Innenraum sucht, wählt am besten die B-Klasse! Der Van hat Klasse und ist zudem praktisch. Damit kann man sogar vor die Oper fahren.

Die neue Generation orientiert sich stärker am aktuellen Mercedes-Benz-Stil. Große Scheinwerfer, dominanter Kühlergrill, markante Nase. Außerdem gefällt die ansteigende Schulterlinie – schön dynamisch. Sieht richtig erwachsen aus.

Das Lenkrad fühlt sich gut an! Die Instrumente sind klar gegliedert und gut ablesbar. Das Interieur ist chic, die Verarbeitung tadellos. Edle Haptik, edle Optik, ganz Mercedes-Qualität. Und man sitzt bequem! Die Lehnen geben Halt, auch in engen Kurven. Sogar großgewachsene Personen haben auf den Rücksitzen genügend Platz und können die Beine ausstrecken

Praktisch ist der höhenverstellbare Ladeboden! Die Rücksitzbank kann voll umgeklappt oder komplett ausgebaut werden. Geht ganz leicht. Dann erhöht sich das Ladevolumen auf bis zu 2.245 Liter

Mercedes gibt Gas

Die Sicherheitsausstattung ist vorbildlich, die Federung harmonisch, das Geräuschniveau niedrig, das Handling souverän, die Bremsen standfest, Benzin- und Dieselmotoren sparsam. Mit Erdgas und Superbenzin kommt der A 170 NGT sogar über 1000 km weit – von Flensburg bis nach Garmisch-Partenkirchen! Mit welcher Energie der Motor versorgt werden soll, entscheidet man per Tastendruck am Multifunktionslenkrad; ein elektronisches Steuergerät sorgt für die spontane und ruckfreie Umschaltung – auch während der Fahrt.

Vorteil Gasbetrieb: Günstige Kraftstoffkosten durch Steuersubventionen bis 2020, Rabatt bei vielen Versicherungen und lukrative Tankgutscheine lokaler Gasversorger. Schadstoffarm und umweltfreundlich – CO2-Emission 135 g/km, gut 25 Prozent weniger Verbrauch als beim vergleichbaren Benziner.

Nachteil Gasbetrieb: Höherer Anschaffungspreis, ein (noch) dünnes Tankstellennetz, geringerer Wiederverkaufswert, eingeschränktes Ladevolumen – der Kofferraum schrumpft von 540 auf 400 Liter

Klimaanlage, Reifendruckkontrolle und Multifunktionslenkrad sind serienmäßig. Außerdem gibt’s mehr Sicherheit, moderne Technik, weiterentwickelte Motoren, viel Komfort, aber kostspielige Extras – ein Mercedes eben.

A propos: umweltfreundliche B-Klasse

Im SPIEGEL war unter Personalien zu lesen, dass Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG der prominenteste Testfahrer des Automobilkonzern ist. Für Wochenendtouren in seiner schwäbischen Heimat leiht sich Zetsche gern eine konzerneigene B-Klasse, die mit dem Zukunftsantrieb Wasserstoff fährt. Bereits vor drei Jahrzehnten war Zetsche als junger Entwicklungsingenieur bei Mercedes-Benz mit dem Thema Wasserstoff befasst. Daimler-Fahrer Zetsches Testwagen verfügt über einen roten Notstoppknopf am Armaturenbrett, mit dem in Gefahrensituationen das gesamte System lahmgelegt werden kann. "Ich habe ihn aber noch nicht gebraucht", versichert Zetsche, der bisher ohne jede Panne geblieben ist. Und beim Tanken mit dem nur begrenzt verfügbaren Kraftstoff Wasserstoff hat es der Firmenboss auch leicht: Er bekommt die B-Klasse vollgetankt hingestellt.

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Text: Renato Diekmann, Fotos: Daimler AG